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Wo passiert am meisten - Fakten über Sexualdelikte

Die meisten Sexualdelikte passieren nicht in irgendwelchen dunklen Parks oder Tiefgaragen. Diese Fälle werden nur sehr gern von den Medien aufgebauscht, da sich damit gut Schlagzeilen machen lassen.

Der größte Teil der Sexualdelikte, nämlich über 65 Prozent (laut Polizeistatistiken), sind so genannte Beziehungstaten, d.h. Täter und Opfer kennen sich bereits in irgendeiner Form. Dies können flüchtige oder auch so genannte gute Bekannte, aber genauso auch Verwandte sein!

Die Dunkelziffer in diesem Bereich ist besonders hoch, so dass dieser Anteil sicher noch höher einzuschätzen ist.
Der "typische" Sexualverbrecher wie ihn die Medien gerne darstellen ist eher selten. Die meisten Taten passieren also eher im häuslichen Bereich, in der eigenen Wohnung oder der eines Bekannten oder Verwandten!

Statistik über Vergewaltigung


Egal, welcher Statistik man glaubt, Vergewaltigung ist ein schweres Verbrechen. Abgesehen von diversen körperlichen Verletzungen, die im besten Fall ausheilen, gibt es auch die Gefahr einer Infektion mit HIV oder Hepatitis. Auch die Möglichkeit einer unerwünschten Schwangerschaft ist in Betracht zu ziehen. Am schlimmsten sind aber sicherlich die möglichen psychischen Langzeitfolgen, wie Angst, Alpträume, eine gestörte Sexualität oder die Unfähigkeit eine Beziehung zu führen (50 % aller Partnerschaften werden nach einer Vergewaltigung beendet).

Der statistische Vergewaltiger ist ein 18 jähriger ungelernter Arbeiter mit unterdurchschnittlicher Intelligenz. Die statistische Tatzeit ist an einem Samstag im August zwischen 20.00 und 02.00 Uhr.